Fake-Bewertungen erkennen Sie an Profilen ohne Historie, fehlendem Kundenbezug, generischen Texten, zeitlichen Häufungen und Mustern, die auf Wettbewerber oder Ex-Mitarbeiter hindeuten. Da Google echte Erfahrungen verlangt, sind Fake-Bewertungen grundsätzlich entfernbar, der Weg führt über das offizielle Prüfverfahren.
Die 7 Anzeichen einer Fake-Bewertung
- Profil ohne Historie: Der Account hat nur diese eine Bewertung abgegeben oder bewertet ausschließlich mit 1 Stern.
- Kein Kundenbezug herstellbar: Name, Zeitraum und Vorgang passen zu keinem Auftrag, keiner Rechnung, keinem Termin.
- Generischer Text: „Schlechter Service, nie wieder!“ ohne jedes konkrete Detail.
- Zeitliche Häufung: Mehrere negative Bewertungen innerhalb weniger Tage, oft nach einem Konflikt.
- Wettbewerber-Muster: Das Profil bewertet auffällig Unternehmen derselben Branche.
- Ex-Mitarbeiter-Signale: Interna, die kein Kunde kennen kann.
- 1 Stern ohne Text: Kein Inhalt, kein Kontext, keine Verbindung zum Unternehmen.
So sieht ein typischer Fake aus
„Geld genommen und nichts geliefert. Datenschutz ist denen egal. Finger weg von dieser Firma!“
Die Merkmale: frisches Profil ohne Historie, pauschale Vorwürfe ohne ein einziges überprüfbares Detail, kein zuordenbarer Kundenkontakt. Genau diese Kombination wird im Prüfverfahren regelmäßig entfernt.
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Kostenlos prüfen lassenWas Sie bei Verdacht tun sollten
Screenshot der Bewertung mit Datum und Profilname sichern. Unterlagen (Aufträge, Rechnungen, Termine, CRM) auf den Namen prüfen und das Ergebnis dokumentieren. „Kein Kundenkontakt auffindbar“ ist später Ihr stärkstes Argument.
Keine wütende Antwort. Wenn überhaupt, eine kurze sachliche Anmerkung, dass kein Kundenkontakt zugeordnet werden kann. Besser: zuerst die Entfernung prüfen.
Google verlangt echte Erfahrungen. Im Prüfverfahren muss der Verfasser den Kundenkontakt belegen. Kann er das nicht, wird die Bewertung regelmäßig entfernt.
Die Rechtslage: Fake-Bewertungen sind doppelt unzulässig
Fake-Bewertungen verstoßen nicht nur gegen die Google-Richtlinien. Als unwahre Tatsachenbehauptungen können sie Unterlassungs- und Schadensersatzansprüche auslösen. Und umgekehrt gilt: Selbst gekaufte positive Bewertungen sind in Deutschland wettbewerbswidrig (UWG) und riskieren Abmahnungen.
Häufige Fragen
Werden Fake-Bewertungen von Google automatisch erkannt?
Teilweise. Google filtert mit Algorithmen offensichtlichen Spam, viele Fake-Bewertungen bleiben aber stehen, bis sie aktiv gemeldet und im Prüfverfahren beanstandet werden.
Muss ich beweisen, dass eine Bewertung fake ist?
Nein. Bestreitet das Unternehmen den Kundenkontakt, muss der Verfasser ihn belegen. Kann er das nicht, wird die Bewertung im Prüfverfahren regelmäßig entfernt.
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